Apple Software Raid (mirrored) eine Dumme Idee

Das Apple Software-Raid scheint wirklich nur eine Lösung zu sein, wenn nach einem Neustart oder ähnlichem eine Platte fehlt bzw. nicht mehr startet. Wie ich nach eine (zugegegeben etwas blöden und unbedachten Aktion) mal wieder herausfinden durfte, kann man sich sein Software-Raid komplett zerschießen, wenn man im laufenden Betrieb aus dem Verbund eine Platte entfernt. Das Raid ließ sich danach gar nicht mehr wieder herstellen bzw. ein Zugriff auf die nicht entfernte Platte war auch nicht mehr möglich. Diskwarrior kontte da genau so wenig ausrichten, wie das Festplatte-Dienstprogramm. Selbst ein paar berherzte Terminal-Befehle von Apple (sudo diskutil repairMirror disk1 disk2)vermochten da nichts auszurichten.

Die Einzige Möglichkeit, die es zu noch anscheinend gab, war mit DataRescue die Platte zu Scannen. Aber selbst das Ding konnte nicht alle Dateien wieder herstellen.

Also Apple’s Software-Raid ist nur bedingt zu empfehlen, kauft auch lieber ein Gehäuse bzw. eine PCI-E Karte mit Hardware-Raid. Ob ein Drobo (nun gibt es das Ding ja mit FireWire800 Port) ein gelungene Alternative darstellt, werde ich wohl dieses Wochenende ausgibig testen können. Mal sehen ob der kleine Brüller wirklich leise wird, wenn man nur 5400er-Serverplatte einbaut :-/


Update:
Nach einem Neustart des Rechners wurde zumindest das Volumen wieder korrekt erkannt. Konnte also am nächsten Tag die Daten auf den Drobo überspielen… Im Vergleich zu einem Stardoom-Raid-Gehäuse ist die Kiste auch gar nicht mal so laut =)

One thought on “Apple Software Raid (mirrored) eine Dumme Idee

  1. fidel says:

    Hi,

    ich bin neulich in die gleiche Falle getappt – hatte vorher Jahrelang die kommerzielle Software-Raid Loesung SoftRAID verwendet – in der damaligen Zeit lief ein Rebuild etc reibungslos.

    Gruss
    fidel

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