Synology DS508 im Test

Tja, was tut man wenn das alte NAS voll ist?
Natürlich kauft man sich ein größeres =) Nach meinem enttäuschenden Erlebnis mit dem Drobo gelüstete es mich nach einer schönen, schnellen und wenn es sein muss auch teuren Lösung. Was für ein Zufall das Synology, der Hersteller meines aktuellen NAS (CS-407) sein neues Flagschiff gerade anfängt auszuliefern =)

Blafasel:

Das DS-508 ist wirklich das NAS, das ich mir vor 2 Jahren gewünscht hätte, 5 Einschübe (Hot-Swapable) für Festplatten mit bis zur 1TB Kapazität, 2 Gigabit Ethernet-Anschlüsse, USB, eSata und das Netzteil ist nicht extern sonder eingebaut.
Ich bin ja seit der neuen 2.0er Firmware mit Ajax-Invterface voll begeistern von Synology’s Lösungen, wenngleich ich zugeben muss, dass ich mir Anfangs mehr von der Performance versprochen hatte.
Nun, dass soll ja jetzt mit dem DS-508 anders werden und das ist es auch. Selbst schon das WebInterface läuft nun so, wie ich es von “normalen” PC-Webserver gewohnt bin, die Einrichtung ein Kinderspiel. Auspacken -> Platten einschraube -> Einschalten -> den Assy von der beigeleten CD starten -> 10Min warten -> Das NAS läuft -> Nun noch die 5 x 1 TB (WD1000FYPS) zu einem Raid5 zusammenfassen -> knapp 6h Später ist das Raid erstellt (keine schnell-Formatierung wohl gemerkt).

Zur Bestellung:

Bestellt habe ich das NAS im Vigor-Shop. Dazu muss ich sagen, die waren sehr unkompliziert und schnell bei der Lieferung. Der Versand war bei dem Rechnungsbetrag freundlicherweise umsonst und dank UPS kam das Paket auch einwandfrei bei mir an.
Die Festplatten habe ich bei Home of Hardware bestellt, die hatten die Platten auf Lager und waren erfreulich günstig. Nur war der Versand nicht umsonst. Das Päckchen wurde prompt über das Wochenende von DHL zugestellt, nur war es an einer Ecke sichtbar eingedrückt.
Die Platten waren in der orig. Anti-Statik-Tüte, und dann mit einer Schicht Luftpolster-Folie eingewickelt, leider kein allzu guter Schutz, was für ein Glück also, dass just an der Eingedrückten Ecke ein paar HoH-Gummi-Bärchen anscheinden die ärgsten Stöße abgefangen haben.
Also im Ernst, die Verpackung war nicht wirklich Stoßsicher, dafür also ein fettes Minus!

Zur Hardware:

  • DS 508 Raid
  • 5 x 1 TB WD1000FYPS ( 5 Jahre Hersteller-Garantie, dreht nur mit 5400 U/min, schön leise, verbraucht wenig Strom und ist für den Dauerbetrieb ausgelegt)

Im Betrieb:

Bis dato kann ich folgendes sagen. Es ist leise und macht trotz der 2 Lüfter nicht merklich mehr Geräusche als das CS-407. Die Performance stimmt mit den angegeben von Hersteller überein. gute 30MB/sek beim schreiben und gute 50MB/sek beim lesen =)
A dream came true =)

Fazit + Blafasel:

Weitere Testergebnisse findet Ihr u.a. hier. Ich kann dem ganzen nur zustimmen, ist ein schönes NAS und auch wenn es verdammt teuer war, es ist so gesehen wirklich sein Geld wert. Also Daumen hoch!

Genau das richtige für die, die einfach eine gute Lösung ohne viel Aufwand möchten, die einfach nur funktionieren soll =)

Update 09.05.2009

Habe gerade 5 neue 2 Terabyte Platten (WD20EADS) bekommen, bis jetzt funktioniert der Austausch der alten Platten Problemlos… 4 Stunden pro Rebuild, es bleibt also noch etwas länger spannend =)

4 thoughts on “Synology DS508 im Test

  1. Oh, das klingt ja sehr spannende, auch wenn der Preis natürlich heftig ist. Sag mal, kannst du vielleicht bei Gelegenheit mal was schreiben zum Thema “itunes Server” (steht in der Produktbeschreibung – aber k.a. obs funktioniert) und ob man User und Zugriffsrechte festlegen kann.

    Danke und Gruss. M

  2. hubi says:

    Nun, ich kann Dir was den – iTunes Server angeht – von meinen Erfahrungen von der CS407 berichten, dort ist die gleiche Firmware drauf.
    Den iTunes Server aktiviert man mit einem einfachen Klick, dann kann man noch den Namen und ggf. ein Kennwort festlegen. Der Server liest alle Titel aus dem Share-Ordner “music” ein, was bei ca. 150GB Musik gut 6-18 Stunden dauern kann. Das DS508 sollte wohl schneller sein. Funktioniert also einwanfrei, was aber leider nicht so schön war, sind die unsichtbaren Dateien die OSX manchmal anlegt. Also bei bla.mp3 die Datei .bla.mp3. Diese wird nämlich auch eingelesen und in der Library angezeigt. Ich hab das Synology bereits berichtet, doch von denen gab ist bis dato noch kein Feedback.
    Alles in allem, sicher ein netter iTunes-Server, aber letzten Endes dürfte ein richtiger Rechner mit iTunes schneller sein, zumal dannn auch Videos und Podcast mit gehostet werden können.

  3. Guten morgen Hubi!

    Vielen Dank für die Zeilen zum “iTunes”-Server. Ich bin etwas überrascht. Da Podcasts & Videos nicht dabei sind, hat es wohl eher wenig mit iTunes zu tun. Meine, es nennt sich zwar iTunes, hat mit der Software wenig zu tun. Noch ne doofe Frage. Der iTunes-Server auf dem NAS scant nen Ordner (der sicher auf dem NAS selber liegt) und dann. Was passiert dann? Ist da ein Player installiert oder stellt es eine Libary zur Verfügung die dann widerrum in meinem lokalen iTunes eingebunden werden kann?

    Danke schonmal vorab für Deine Mühe!
    Herzliche Grüsse.
    M

  4. hubi says:

    Das NAS stellt diesen Ordner dann im Netzwerk über Bonjour zur Verfügung… kannst Also dann über iTunes über das Netzwerk von verschiedenen Rechner die Musik vom NAS abspielen.

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