Apple Software Raid (mirrored) eine Dumme Idee

21/11/2009

Das Apple Software-Raid scheint wirklich nur eine Lösung zu sein, wenn nach einem Neustart oder ähnlichem eine Platte fehlt bzw. nicht mehr startet. Wie ich nach eine (zugegegeben etwas blöden und unbedachten Aktion) mal wieder herausfinden durfte, kann man sich sein Software-Raid komplett zerschießen, wenn man im laufenden Betrieb aus dem Verbund eine Platte entfernt. Das Raid ließ sich danach gar nicht mehr wieder herstellen bzw. ein Zugriff auf die nicht entfernte Platte war auch nicht mehr möglich. Diskwarrior kontte da genau so wenig ausrichten, wie das Festplatte-Dienstprogramm. Selbst ein paar berherzte Terminal-Befehle von Apple (sudo diskutil repairMirror disk1 disk2)vermochten da nichts auszurichten.

Die Einzige Möglichkeit, die es zu noch anscheinend gab, war mit DataRescue die Platte zu Scannen. Aber selbst das Ding konnte nicht alle Dateien wieder herstellen.

Also Apple's Software-Raid ist nur bedingt zu empfehlen, kauft auch lieber ein Gehäuse bzw. eine PCI-E Karte mit Hardware-Raid. Ob ein Drobo (nun gibt es das Ding ja mit FireWire800 Port) ein gelungene Alternative darstellt, werde ich wohl dieses Wochenende ausgibig testen können. Mal sehen ob der kleine Brüller wirklich leise wird, wenn man nur 5400er-Serverplatte einbaut :-/

Update:
Nach einem Neustart des Rechners wurde zumindest das Volumen wieder korrekt erkannt. Konnte also am nächsten Tag die Daten auf den Drobo überspielen... Im Vergleich zu einem Stardoom-Raid-Gehäuse ist die Kiste auch gar nicht mal so laut =)
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Ich glaub’ mein Drobo brummt

19/02/2008
Ich hatte und habe auch wieder einen CubeStation von Synology (cs-407) bei mir laufen und zwar mir 4 750GB Seagate Festplatte. Vor ein paar Wochen dachte ich, ein besseres Gehäuse für meine Festplatte gefunden zu haben, einen Drobo Datenroboter. Cyberport hat wohl zur Zeit exklusiv den Vertrieb in Deutschland dafür übernommen und ich war von den Möglichkeiten schier begeistert, zumal es u.a. in der macrewind eigentlich gut weg gekommen war. Leider konnte mich das Ding aber persönlich nicht überzeugen. Die Handhabung und Einrichtung ist zwar genial, das Gehäuse und Verpackungsdesign perfekt, nur gab es in meinem Fall ein paar entscheidende Nachteile:
  • Er war verdammt teuer,
    • beim aktuellen Dollarkurs kostet er trotzdem bei Cyberport deutlich mehr als bei beim Hersteller angepriesen
  • Warm wird es für die Platten...
    • Das Gehäuse ist zwar kompakt aber dadurch scheint auch recht wenig Platz für Luft zu sein, d.h. die Platte wurden merklich wärmer als in meinem NAS-Gehäuse, das aber auch 1 1/2 mal so groß ist. Das ist mein subjektiver Eindruck nach dem Ausbau der Platten aus den jeweiligen Gehäusen.
  • Unübersichtlich bei grossen Platten.
    • Übersteigt die Gesamt-Größe des Volumens 2 TB kann USB das nicht verwalten und der Drobo lässt ein 2. TB Volumen auf dem Schreibtisch erscheinen. Für den Drobo ist es intern ein Laufwerk mit über 2 TB für mich als Anwender sind es 2, ich brauche das Drobo-Widget, um zu wissen, wieviel Platz ich wirklich noch auf den Platten habe
  • Na ja und ich finde Ihn wirklich laut!
    • Vielleicht hatte mein Gerät einen lauten/defekte Lüfter, aber der Kleine muss bei 4 Platten ganz schön blasen, damit die nicht zu warm werden in dem kleinen Gehäuse. Wenn wirklich auf die Platten andauernd zugegriffen wird, empfinde ich das Betriebsgeräusch als ZU LAUT
      ausserdem scheint die Software nur alle 10min die Temperatur abzurufen und dementsprechend die Lüfter des Gehäuses zu regeln, was also mindestens 10min Lüftergetöse garantiert!
    Ich bin mir nicht sicher, wie es wohl nur mir und wenigen anderen so ergehen kann, aber ich denke mal, dass ich entweder zuviel von der Kiste verlange oder eben wirklich ein "defektes" Gerät erhalten habe. Zumindest stellte sich Cyberport nicht an und nahm den kleinen anstandslos zurück =-/ Von wegen.
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